Monatelang wurde in Sölden das Thema Ortsumfahrung bei der öffentlichen Diskussion gemieden. Nun gesteht sich die Gemeinde ein, dass kein Weg an der Realisierung vorbeiführt. Die Gespräche drehen sich nun wieder um Verkehrsentlastung und ein attraktiveres Ortsbild. Die Infrastruktur soll den Ansprüchen der Skifahrer und Snowboarder wieder genügen. Der Dorfkern der lokalen Bevölkerung wieder eine Heimat sein.

Geologie, Gesetze, Grundeigentümer. Hieran scheiterten die Pläne für eine Umfahrungsstrasse in Sölden. Nun steht die Gemeinde vor der neuen Wintersaison. Der Aufschub des Themas hat nichts an dessen Dringlichkeit und Wichtigkeit geändert. Das zeigt auch die Aufnahme des Themas in die Koalitionsvereinbarung. Ziele dieser Vereinbarungen sind nun die verkehrstechnische Entlastung des Dorfkerns in Sölden und die optische Aufwertung im Fußgängerbereich.

Die geplante Umfahrungsstrasse in Sölden. © skinachrichten.de

Sölden und seine Parkplätze

Ein Projekt, das jetzt schon in Angriff genommen wurde, ist die Parktraumbewirtschaftung. Parkplätze für Gäste, Einheimische und einpendelnde Mitarbeiter sind knapp. Ein erster Ansatz zur Lösung des Problems besteht in der Realisierung einer Tiefgarage und eines Stufenparkplatzes. Beide können ab November, gleichermaßen von Touristen und Einheimischen, beansprucht werden. Über eine Gebührenordnung wird noch debattiert.

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